Inula helenium – Echter Alant

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Beschreibung

Der “Echte Alant” war früher, nicht zuletzt wegen seiner Heileigenschaften, in jedem Bauerngarten zu finden. Auch in Kloster- und Kräutergärten war dieser stattliche Vertreter der Alante eine wichtige Heilpflanze, die nicht fehlen durfte. Die große Kräuterkennerin Hildegard von Bingen empfahl seine Anwendung bei Lungenleiden, Bronchitis und Asthma. Außerdem wirkt er harntreibend, krampflösend, entzündungshemmend, schweißtreibend, antibakteriell und antifungal. Schon Dioskurides empfahl den Alant als Mittel gegen einen schwachen Magen, gegen Atemwegserkrankungen und Krämpfe.

Im Christentum galt der Alant als Symbol der Erlösung. Erlösung von was? Krankheit? Vermutlich, denn von Schuld oder Tod kann auch der Alant nicht erlösen. Auch in der seit ca. 1000 v.Chr. praktizierten, traditionellen, chinesischen Medizin (TCM) ist die Anwendung von Alant(wurzeln) gegen Lungener-krankungen, Asthma und Bronchitis gut dokumentiert. Der hauptsächlich verwendete Teil der Pflanze ist der manchmal mehrere Kilo schwere Wurzelstock, doch auch die Verwendung von Kraut und Blüten, als Tee oder Tinktur, ist weit verbreitet. Neuzeitliche Studien aus Amerika belegen unter anderem eine tumorhemmende Wirkung. Doch bei all diesen (und noch viel mehr) gut dokumentierten, positiven Eigenschaften des Alants wollen wir nicht unerwähnt lassen, daß sein Hauptwirkstoff, das Helenin, allergen wirken kann. Zu negativen Reaktionen kommt es allerdings nur bei Überdosierung oder Anwendungen über einen längeren Zeitraum (mehr als 4Wochen). Während der Schwangerschaft und Stillzeit wird von einem Gebrauch abgeraten. In der Küche Läßt sich die würzige, frische Wurzel ähnlich wie Ingwer verarbeiten und einsetzen. Als Gewürz dient die getrocknete, pulverisierte Wurzel und als aromatische Nascherei die kandierte, frische Wurzel. Der echte Alant erreicht an einem sonnig bis halbschattigen Platz auf guten, tiefgründigen, nicht zu trockenen Böden Wuchshöhen von ca. 2Metern. Er blüht zumeist ab Juli bis zum September mit bis zu 8cm großen, gelben Körbchenblüten und gilt als gute Bienenweide. Seine bis zu 60cm langen Blätter sind auf iohrer Unterseite silbrig behaart.

Die Aussaat von Alant ist im Normalfall recht unproblematisch und kann im April direkt an Ort und Stelle vorgenommen werden. Die recht dünnen Samen dabei nicht zu tief, nur etwa samenstark mit Erde bedecken, gut andrücken, angießen – fertig. Auch eine Vorkultur ab März unter Glas ist möglich. Bei 15-20°C zeigen sich nach etwa 14Tagen die ersten Keimlinge, drei Wochen später wird pikiert und ab Mitte Mai an den endgültigen Standort ausgepflanzt.

100 Samen

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