Asclepias tuberosa – Knollenbildende Seidenpflanze

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Beschreibung

Die aus Amerika stammende Staude ist dort von Alaska bis Mexiko mit diversen Unterarten sehr weit verbreitet. Für die Indianer hat diese Art eine lange Tradition als Nahrungs- und Medizinalpflanze. Fast alle Pflanzenteile gelten als eßbar, selbst aus den Samen wurde oder wird ein Speiseöl gewonnen. Auch alle anderen, nicht genießbaren Pflanzenteile finden traditionell Verwendung. So z.B. wird aus der Rinde eine Qualitätsfaser zum Nähen und Weben gewonnen, die Samenwatte oder Seidenhaare werden als Kissenfüllung verwendet, aber auch Kerzendochte und ein sehr feiner Stoff werden daraus hergestellt. Man forscht sogar daran, Ölverschmutzungen auf See mit der “Seide” zu beseitigen.Hierzulande beschränkt sich der Anbau von Asclepias tuberosa einzig und allein als ausgefallener Gartenschmuck, denn uns fehlt die traditionelle Verbindung zu dieser sehr interessanten Pflanze, während die medizinische und kulinarische Nutzung in Amerika gut dokumentiert und weit verbreitet ist. Die Indikation als Heilpflanze ist viel zu lang, um hier gelistet zu werden, doch einer ihrer Volksnamen, “Plenrisy Root”, weißt auf eine Anwendung bei Rippenfellentzündung hin. So, und weil ich ein Freund von eßbaren Pflanzen bin, hier soviel in aller Kürze: Die noch jungen Samenkapseln gelten als sehr schmackhaft, wenn sie vor der Bildung der Samenwatte geertntet werden. Gekocht oder gedünstet sollen sie ähnlich wie Zuckererbsen schmecken und auch die Blätter und jungen Sprosse werden von den Ureinwohnern Amerikas als Spinatgemüse genossen. Selbst die knolligen Wurzeln werden im Herbst geerntet und getrocknet und gelten als mild tonisierend für den gesamten Organismus, wenn sie als Tee getrunken werden. Da wir selbst noch keine Erfahrungen bezüglich des Wertes als Lebensmittel oder Medizin gesammelt haben, können wir keine Verantwortung bei von Ihnen gemachten Selbstversuchen übernehmen. Der Texthat rei informativen Charakter, denn die Familie der Seidenpflanzen (Asclepiadoideae) beinhaltet auch die Hundsgiftgewächse, deshalb lassen sie, so lange Sie Laie sind, besser die Finger von allen milchsaftführenden Pflanzen. Wer mehr über die Nutzung und Geschichte zu A. tuberosa erfahren möchte, dem sei ein Blick in die englischsprachige Literatur angeraten. Zur Kultur als Zierpflanze und Insektenweide im eighenen Garten empfehlen wir eine Vorkultur ab Februar/ März im Freiland. Die Saat gilt als Kühlkeimer, sie sollte ca.1cm mit Substrat bedeckt sein. Für ein gutes Gedeihen ist ein vollsonniger, lieber etwas trockener, als zu feuchter Platz, erforderlich. Staunässe ist in jedem Fall zu vermeiden. Asclepias tuberosa blüht von Juni bis August und kann schon im Jahr der Aussaat blühen, um Bienen, Schmetterlinge und den Gärtner glücklich zu machen. Im Laufe der Jahre werden die Horste größer und erreichen Wuchshöhen von ca.70cm.

50 Samen

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